3,20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Dies ist die Tür der Gemeinde in Laodizea (oder Ihrer Gemeinde) – und nicht zwangsläufig die Tür des Herzens, wie so viele Evangelisten diesen Vers auslegen. Dies würde nämlich bedeuten, dass es dort entweder viele taube oder aber faule Christen gab, die das Anklopfen ignorierten. (Oder aber: Es herrscht innerhalb der Gemeinde so viel „Lärm“, dass das Anklopfen übertönt wird (1. Könige 19,11–13)).
Beachten Sie zudem, dass Christus sich außerhalb der Kirche befindet (Hebräer 13,12–13). Wir können uns vor die Kirche begeben, um individuell mit Ihm zusammen zu sein – ODER die Mitglieder der Kirche können Ihn einladen, hineinzukommen und bei ihnen zu sein. Er würde es vorziehen, hineinzukommen, denn Er sagt:
Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet,
Es musste Leben in der Gemeinde vorhanden sein, um das Klopfen zu hören und die Tür zu öffnen – Johannes 5,24–29 und Johannes 10,24–30. Das Öffnen der Tür ist der Akt der Buße und des Ablegens aller fleischlichen Dinge (Galater 5,19–21).
so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.
Wenn wir uns hinsetzen, um mit Ihm – Seinem Wort – zu speisen, ist Sein Geist gegenwärtig, während Er Seine Speise – die Fülle des Vaters – mit uns teilt. So wachsen wir und werden zu starken Gläubigen. Auf diese Weise beginnt die wunderbare Beziehung zwischen dem Gläubigen und dem Heiligen Geist (Kolosser 3,15–17). Ein warnender Hinweis: Jakobus 5,9 deutet darauf hin, dass jene, die die Tür nicht öffnen, dem Richter gegenübertreten werden!